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Die Weinlagen im Bühlertal
sind steil. Sehr steil.

Nicht alle, aber viele. Der Engelsfelsen beispielsweise gilt mit einem Neigungswinkel von 75° als steilste Weinlage Europas. Da fehlen nur noch 15 bis zur Senkrechten, eigentlich unfassbar.

Es erfordert nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass die Bewirtschaftung solch steiler Hänge extrem arbeitsintensiv, aufwendig und schwierig ist. Maschinelle Unterstützung ist hier einfach nicht möglich. Praktisch die gesamte Arbeit muss von Hand erledigt werden – auch noch im 21. Jahrhundert.

Warum tut man sich das an? Warum diese schweißtreibende Schinderei, die den Wein teuer und unrentabel macht? Nun, auch wenn es etwas romantisch-kitschig klingen mag – aus Liebe.

Aus Liebe zum Wein und zur Qualität

Denn Steil- und Steilstlagen sind qualitativ das Beste, was es für den Weinbau gibt. Die längere und direktere Sonneneinstrahlung kann höhere Oechslegrade und mehr Reflektionswärme des Bodens bewirken, die vielen Mineralstoffe aus dem Gestein tun für die Weinaromatik (bei gekonntem Weinausbau) ihr Übriges. Das macht die Weine vom Geschmack fruchtiger und gehaltvoller und bringt so einige der charaktervollsten Weinpersönlichkeiten der Welt hervor – feinere, in Duft und Geschmack sehr nuancierte Weine, die meist mehr Ausdruck besitzen und ein höheres Alterungspotential aufweisen.

Aus Liebe zur Natur

Denn Steillagenweinbau ist praktizierter Umwelt- und Naturschutz und der Inbegriff der Weinkultur. Pestizide und Mittel zur Schädlingsbekämpfung kommen bei uns grundsätzlich nicht zum Einsatz. Vollernter und andere maschinelle Helfer verursachen an Trauben, Boden und Laubwand oft unerwünschte Schäden, die die Qualität des Weins beeinträchtigen und umweltschädlich sind, hinzukommen Bodenverdichtung und Abgase. All das gibt es dank der händischen Arbeit in unseren Reben nicht. Anders als maschinell gelesene Trauben, die oft lange auf der Ladefläche des Kippers lagern und dabei durch ihr Eigengewicht leicht zerdrückt werden, erfahren unsere Trauben kaum mechanischen Druck und kommen unversehrt in der Kellerei an.

Und nicht zuletzt aus Liebe zur Region

und zu meiner Leidenschaft, der Winzer-Tradition. Ich war bis vor fast 20 Jahren Bio-Winzer. Damals war Bio allerdings noch nicht so angesagt wie heute und niemand war bereit, die höheren, kostendeckenden Preise zu bezahlen. Heute arbeite ich immer noch mit dem erworbenen Wissen von damals – und das sehr gerne und mit viel Energie. Jedes Jahr ist eine neue Herausforderung, viele andere Steillagenwinzer haben bereits aufgegeben oder denken immer wieder darüber nach. Ich nicht, denn wenn ich am Ende eines harten Tages den Blick über die Reben schweifen lasse und ein Glas unseres einzigartigen Weins genieße, weiß ich, dass sich der Einsatz lohnt. Jede einzelne Schweißperle ist es wert, immer und immer wieder.

Jahrgang 2020

Unsere steilen Weine

SPÄTBURGUNDER ROSÉ

Spätburgunder Rosé · Feinherb · Handlese
0,75 l · 13 % Vol.

PINOT BLANC DE BLANC

Chardonnay · Trocken · Handlese
0,75 l · 11,5 % Vol.

GRAUER BURGUNDER

Grauer Burgunder · Trocken · Handlese
0,75 l · 13 % Vol.

GEWÜRZTRAMINER

Gewürztraminer · Feinherb · Handlese
0,75 l · 13 % Vol.

CUVÉE 20

Riesling & Gewürztraminer · Feinherb · Handlese
0,75 l · 12,5 % Vol.

Riesling

Riesling · Trocken · Handlese
0,75 l · 12 % Vol.

SPÄTBURGUNDER ROTWEIN

Spätburgunder Rotwein · Trocken · Handlese
0,75 l · 14 % Vol.

REGENT CUVÉE

Regent und Spätburgunder · Trocken · Handlese
0,75 l · 14 % Vol.

PINOT BLANC DE BLANC

Riesling und Chardonnay · Sekt · Brut
Handlese, hangerüttelt, Flaschengärung
0,75 l · 12,5 % Vol.

Bestellungen und mehr Informationen:

Telefon +49 7223 404 55 · E-Mail A.Fritz.Weinbau@web.de

Sind Ihnen die wunderschönen Heimatfotos auf den Etiketten aufgefallen? So authentisch wie unsere Weine sind auch die Fotos unserer Fotografin Evi Seeger! Sie hätten gerne eines der regionalen Motive als hochwertiges Wandbild? Kein Problem! Jetzt www.heimatfotos.de besuchen, Bild aussuchen und in bester Qualität bestellen!

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